WBV worldwide – Eine traditionsreiche Geschichte

Gegründet im Jahr 1917 als Handel für landwirtschaftliche Bindegarne – zunächst aus Sisal – entwickelte sich unser Unternehmen im Laufe der Jahre zum führenden Importeur und Großhandel für Verpackungsmaterialien in ganz Europa.

Aus dem Vertrieb der landwirtschaftlichen Bindegarne erweiterte sich nach und nach durch Einführung neuer Produktbereiche, wie den Verpackungskordeln und weiteren technischen Fäden, das Geschäft zum Verpackungsmittelgroßhandel.

Über die Jahre entwickelten sich unsere Produkte immer weiter, so dass wir nun Produkte aus den Bereichen Klebebänder, Folien aller Art, Arbeitsschutz sowie Produkte für den Haustechnikbedarf bzw. technischen Handel anbieten können.Georg Eselgrimm die traditionsreiche „Siebeneselsmühle“. 1917 dann folgte die Gründung der Firma Westdeutscher Bindegarn-Vertrieb Eselgrimm.

Im Münsterland geboren

Seit den ersten Tagen des Unternehmens sind wir stark mit unserer Heimat verbunden. Das Münsterland und seine eigene Art hat unser Haus stark beeinflusst. Bodenständigkeit bildet das Rückgrat unserer Unternehmensphilosophie, gepaart mit dem Mut, mit offenen Augen Chancen zu ergreifen. Das ergibt im Ergebnis unseren Unternehmenserfolg, den wir seit Jahren schreiben.

Diese Menschen haben uns geprägt

Vor 100 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg also, gründete der Drechslermeister und Mühlenbesitzer Georg Eselgrimm (1859-1923) die WBV Westdeutscher Bindegarn-Vertrieb Eselgrimm in Oelde. Die Eselgrimms waren schon zu dieser Zeit seit langem in Oelde ansässig. Bereits 1851 hatte Georgs Vater Christian Eselgrimm hier seine Drechslerwerkstatt gegründet. Und im Jahre 1911 erwarb Georg Eselgrimm die traditionsreiche „Siebeneselsmühle“. 1917 dann folgte die Gründung der Firma Westdeutscher Bindegarn-Vertrieb Eselgrimm.

Georg Eselgrimm

Der Beginn

In den ersten Jahren konzentrierte sich Georg Eselgrimm ausschließlich auf den Vertrieb von Bindegarnen für die Landwirtschaft in der Region. Nachdem er im Alter von nur 63 Jahren am 19. Juni 1923 nach schwerem Leiden verstarb, übernahm sein Sohn Anton Eselgrimm (1896-1966) die Verantwortung für den kleinen Betrieb. Seine Geschwister Änne und Heinrich wirkten im Betrieb mit. In den 1930er Jahren erweiterte die Firma ihr Sortiment um technische Garne. Doch angesichts der Weltwirtschaftskrise und der wirtschaftlichen Stagnation in jener Zeit, konnte sich die WBV kaum entwickeln.

Anton Eselgrimm

Die schwierige Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder

Durch den Zweiten Weltkrieg und die Wirtschaftskrise der ersten Nachkriegsjahre bedingt, erlebte die WBV nach dem Kriegsende 1945 noch einige Jahre des wirtschaftlichen Stillstandes. Aber in kluger Voraussicht füllte Anton Eselgrimm seine Läger auf, so dass die WBV während des Wirtschaftswunders rasch expandieren konnte. In den folgenden Jahren modernisierte Anton Eselgrimm das Unternehmen. Durch die Einstellung kompetente Geschäftsführer, der deutlichen Verschlankung der Vertriebswege und die Etablierung eines weltweit agierenden Beschaffungswesens wuchs die WBV zu nationaler Bedeutung heran, und mehr und mehr Arbeitsplätze entstanden.

Oskar Gerloff

Wachstum unter neuem Geschäftsführer

Anton Eselgrimm verstarb im Jahr 1966, zwei Jahre vor der Einweihung des Neubaus der WBV an der Wiedenbrücker Straße. Seine Witwe Theresia Eselgrimm geb. Burmann (1901-1977) übernahm sein Erbteil. 1970 ernannte sie den bisherigen Vertriebsprokuristen Oskar Gerloff zum Geschäftsführer und setzte mit seiner Unterstützung einen fachlich hervorragenden Beirat ein. In den folgenden zwei Jahrzehnten wuchs das Unternehmen erheblich. Im Beschaffungsbereich agierte die WBV längst weltweit, und im Vertrieb wuchs das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch auf dem europäischen Kontinent.

Joachim Haupt

Neue Impulse für weiteres Wachstum 

Mit dem Ausscheiden von Oskar Gerloff im Jahre 1989 übernahm Joachim Haupt, ein Urenkel des Unternehmensgründers, die Geschäftsleitung, nachdem er bereits seit einigen Jahren als Assistent der Geschäftsleitung gewirkt hatte. In den folgenden Jahren erlebte das Unternehmen erneut erhebliche Wachstumsschübe. Durch veränderte Rahmenbedingungen ergaben sich neue Chancen an den Märkten, die man durch schnelle Anpassungen ergreifen konnte. Schon Ende der 1990er Jahre war der 1968 eingeweihte Unternehmenssitz an der Wiedenbrücker Straße viel zu klein geworden.

Seit 100 Jahren erfolgreich

Unsere 100-jährige Geschichte umfasst zahlreiche interessante Geschichten, mit denen wir ein ganzes Buch füllen könnten. Aus den letzten Jahren sind besonders der Umzug unseres Unternehmens und der damit verbundene Neubau des Logistikzentrums sowie der neuen Hauptverwaltung am Stammsitz Oelde zu nennen.

Auf einer Grundfläche von ca. 28.000 qm haben wir Platz für ca. 40.000 Paletten, teilweise in vollautomatischen Lagerabteilen. Täglich bewegen wir über 1.000 Paletten im Wareneingang und -ausgang.

Wir sind stolz auf mehr als 160 Mitarbeiter

Mittlerweile arbeiten über 160 Mitarbeiter für unsere Unternehmen.

Besonderen Wert legen wir auf die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte. Schon mehrfach gehörten unsere Auszubildenden zu den Besten des Kammerbezirks.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Unser großer Lagerbestand gibt unseren Marktpartnern Sicherheit gegenüber einer Unterversorgung und garantiert eine möglichst große Flexibilität, um auch kurzfristige Nachfragen decken zu können. Außerdem können wir unseren Marktpartnern auch fast immer eine Alternative zu den gewünschten Artikeln anbieten.

Durch unsere jahrelange Präsenz am Markt sind wir mit einer stattlichen Anzahl an marktführenden Produzenten ständig in Kontakt – und dies weltweit. Hierdurch können wir unseren Marktpartnern nicht nur beste Preise, sondern auch innovative Neuentwicklungen aus der ganzen Welt garantieren.