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WBV worldwide – Eine traditionsreiche Geschichte

Georg Eselgrimm

Der Beginn

In den ersten Jahren konzentrierte sich Georg Eselgrimm ausschließlich auf den Vertrieb von Bindegarnen für die Landwirtschaft in der Region. Nachdem er im Alter von nur 63 Jahren am 19. Juni 1923 nach schwerem Leiden verstarb, übernahm sein Sohn Anton Eselgrimm (1896-1966) die Verantwortung für den kleinen Betrieb. Seine Geschwister Änne und Heinrich wirkten im Betrieb mit. In den 1930er Jahren erweiterte die Firma ihr Sortiment um technische Garne. Doch angesichts der Weltwirtschaftskrise und der wirtschaftlichen Stagnation in jener Zeit, konnte sich die WBV kaum entwickeln.

Anton Eselgrimm

Die schwierige Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder

Durch den Zweiten Weltkrieg und die Wirtschaftskrise der ersten Nachkriegsjahre bedingt, erlebte die WBV nach dem Kriegsende 1945 noch einige Jahre des wirtschaftlichen Stillstandes. Aber in kluger Voraussicht füllte Anton Eselgrimm seine Läger auf, so dass die WBV während des Wirtschaftswunders rasch expandieren konnte. In den folgenden Jahren modernisierte Anton Eselgrimm das Unternehmen. Durch die Einstellung kompetente Geschäftsführer, der deutlichen Verschlankung der Vertriebswege und die Etablierung eines weltweit agierenden Beschaffungswesens wuchs die WBV zu nationaler Bedeutung heran, und mehr und mehr Arbeitsplätze entstanden.

Oskar Gerloff

Wachstum unter neuem Geschäftsführer

Anton Eselgrimm verstarb im Jahr 1966, zwei Jahre vor der Einweihung des Neubaus der WBV an der Wiedenbrücker Straße. Seine Witwe Theresia Eselgrimm geb. Burmann (1901-1977) übernahm sein Erbteil. 1970 ernannte sie den bisherigen Vertriebsprokuristen Oskar Gerloff zum Geschäftsführer und setzte mit seiner Unterstützung einen fachlich hervorragenden Beirat ein. In den folgenden zwei Jahrzehnten wuchs das Unternehmen erheblich. Im Beschaffungsbereich agierte die WBV längst weltweit, und im Vertrieb wuchs das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern auch auf dem europäischen Kontinent.

Joachim Haupt

Neue Impulse für weiteres Wachstum 

Mit dem Ausscheiden von Oskar Gerloff im Jahre 1989 übernahm Joachim Haupt, ein Urenkel des Unternehmensgründers, die Geschäftsleitung, nachdem er bereits seit einigen Jahren als Assistent der Geschäftsleitung gewirkt hatte. In den folgenden Jahren erlebte das Unternehmen erneut erhebliche Wachstumsschübe. Durch veränderte Rahmenbedingungen ergaben sich neue Chancen an den Märkten, die man durch schnelle Anpassungen ergreifen konnte. Schon Ende der 1990er Jahre war der 1968 eingeweihte Unternehmenssitz an der Wiedenbrücker Straße viel zu klein geworden.